"Das Salz in der Suppe oder die Suppe versalzen?"
Konflikte entstehen meist aufgrund von Missverständnissen und führen zu massiven Störungen in Beziehungen und Arbeitsverhältnissen. Sie verändern unser Verhalten und unsere Befindlichkeit. Konflikte beeinträchtigen unsere Wahrnehmungs-, Denk- und Entscheidungsfähigkeit – sie trüben unseren Blick. Unsere Sicht wird geschmälert, verzerrt und oft einseitig.
Folgende Symtome weisen auf unterschwellig vorhandene Störungen und brodelnde Konflikte hin:
- Der Informationsfluss stockt
- Blickkontakte werden vermieden
- gemeinsames Arbeiten wird auf ein Minimum beschränkt
- Reibereien, Gerüchte, Intrigen verstärken sich
- nur das Nötigste wird gemacht
- viele Gespräche bleiben ohne Ergebnisse
- bestimmte Parteien versuchen ihre Position über Dritte zu stärken
- Differenzen werden wichtiger als Gemeinsamkeiten
- Tendenzen von persönlichen Verletzungen nehmen zu
Konflikte gehören dennoch zum Alltag von MitarbeiterInnen, Teams, Abteilungen und Projektgruppen. Daher ist es umso wichtiger, einen konstruktiven Umgang mit Konflikten zu finden und die positiven Aspekte herauszuarbeiten, denn Konflikte
- machen Probleme bewusst
- fördern Veränderungen
- vertiefen Beziehungen
- festigen den Zusammenhalt
- geben Anstöße
- fördern die Kreativität
- erweitern den Horizont
- verbessern Entscheidungen
- stärken die Persönlichkeit
So gesehen können sie zur Bewusstseinsbildung und positiven Weiterentwicklung von Einzelpersonen und Gemeinschaften beitragen.
Konfliktmanagement
Unter Konfliktmanagement wird allgemein die Gestaltung und Steuerung von Konflikt-
lösungsstrategien verstanden – möglichst "bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist."
Dies erfolgt in der Regel in einem Konfliktgespräch aller Beteiligten unter der Leitung und Moderation eines neutralen Moderators bzw. Mediators. Über die Bewusstmachung des Konflikts und der konstruktiven Aufarbeitung der zugrunde liegenden Störungen können Missverständnisse, fehlerhafte Kommunikation und Differenzen aufgezeigt und geklärt werden. Weiterhin werden Grundkenntnisse über Entstehung und Umgang mit Konflikten vermittelt. Ein sich anschließender Lösungsprozess kann ebenfalls in einzelnen Sitzungen begleitet und reflektiert werden.
Sollte die Konfliktsituation bereits völlig festgefahren sein, ist das Konfliktlösungs-Verfahren der Mediation zu empfehlen.
Gewaltfreie Kommunikation
Innerhalb des Konflikmanagments nimmt die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) einen bedeutenden Platz ein. "Aktives Zuhören" und klares Sprechen unter Nennung der eigenen Beobachtungen, Gefühle und Bedürfnisse tragen wesentlich zur Entschärfung des Gesprächsklimas bei. Dank ihrer Ausprägung und Verbreitung durch Marshall B. Rosenberg ("Gewaltfreie Kommunikation", Verlag Junfermann) gewinnt diese Art zu kommunizieren zunehmend an Bedeutung.
Ablauf, Modalitäten
Um sich einen ersten Eindruck für eine mögliche Zusammenarbeit zu verschaffen, können Sie mit mir jederzeit ein unverbindliches und kostenloses Orientierungsgespräch vereinbaren.
Wird ein Konfliktmanagement vereinbart, werden Ablauf und Modalitäten mit dem Auftraggeber gemeinsam festgelegt. Die individuellen Rahmenbedingungen werden dabei berücksichtigt und eingebunden. Das Konfliktgespräch findet in der Regel vor Ort in einem ruhigen und geschützten Rahmen statt. Auf Wunsch kann das Konfliktgespräch auch an einem externen Standort stattfinden.
Kosten
90 Minuten:140 Euro zzgl. Mwst., jede weitere 30 Minuten Verlängerung
90 Minuten:innerhalb einer Sitzung 40 Euro
Tagessatz: nach Vereinbarung





